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Magere Flachland-Mähwiesen mit Wiesen-Fuchsschwanz und Großer Wiesenknopf

Charakteristische Arten

Echte Schafgarbe, Glatthafer, Wiesen-Glockenblume, Groß-Bibernelle, Frühlings-Schlüsselblume, Scharfer Hahnenfuß, Knollen-Hahnenfuß, Wiesen-Salbei, Großer Wiesenknopf,

Gefährdungsursachen

Umbruch (v.a. auf ackerfähigen Standorten); Nutzungsintensivierung; Verbuschung; Aufforstung; Nutzungsaufgabe; Nährstoffeintrag und Düngung; Verbauung;

Schutzstrategien

extensive Nutzung; zweimalige Mahd; Verbrachte Bestände sollten wieder in Nutzung genommen werden; übermäßige Düngung vermeiden; mäßige Festmistdüngung; kein Einsatz von Gülle; hydrologische Verhältnisse im Umfeld der Bestände (wechsel)feuchter Standorte sollte nicht verändert werden;

Weitere Informationen

Dieser Lebensraumtyp umfasst artenreiche Wiesen des Arrhenatherion-Verbandes, die auf Grund einer nur mäßig intensiven Bewirtschaftung eine artenreiche Vegetation aufweisen. Das Spektrum reicht von mäßig trockenen (z.B. Salbei-Glatthaferwiese) bis zu (wechsel)feuchten Ausbildungen (z.B. Fuchschwanz-Frischwiesen). Die Hauptverbreitung liegt in der kollinen bis submontanen Höhenstufe, in der untermontanen Höhenstufe klingt der Lebensraumtyp aus. Die Bestände werden nur wenig bis mäßig gedüngt und ein bis meist zwei Mal gemäht. Der Heuertrag liegt je nach Wüchsigkeit des Bestandes bei etwa 3.000-6.000 kg/ha/a.


 

Verbreitung und Häufigkeit: in ganz Österreich, schwerpunktmäßig in den Alpenvorländern, zerstreut bis mäßig häufig; räumliche Ausprägung: flächig.

Magere Flachlandmähwiese
Nomenklatur
Wissenschaftlicher Name
Synonyme
Prioritär Nein
Natura 2000
FFH Code 6510
Schutzstatus FFH-Richtlinie Anhang I, Gefährdungsstufe: stark gefährdet

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