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Koppe

Lebensräume

sauerstoffreiche, grobkiesige Bäche sowie Gebirgsseen

Gefährdungsursachen

Schwallbetrieb durch Wasserkraftnutzung; Gewässerverschmutzung; Flussverbauungen (Verlust strukturreicher Stromsohlen mit kiesigem Substraten); Querbauwerke; Eintrag von Feinsedimenten;

Schutzstrategien

Erhaltung naturnaher, strukturreicher Gewässerabschnitte mit kiesigem bis steinigem Untergrund; Erhaltung der Durchgängigkeit der Gewässer; Sicherstellung der Gewässergüteklassen I und I-II; Schutz vor Verschlammung des Lückensystems;

Weitere Informationen

Die Koppe führt eine nachtaktive Lebensweise und hält sich nach Möglichkeit tagsüber unter Steinen und anderen Unterständen verborgen. Aufgrund der benthischen Lebensweise ist die Schwimmblase reduziert. Cottus bewegt sich typisch ruckartig am Gewässergrund "hüpfend" fort. Die Jungtiere graben sich bis zu 1 m tief im Hohlraumsystem ein.


Sie ist ein nachtaktiver Grundfisch mit spindelartigem Körper, einem großen, breiten Kopf (beim Männchen breit, beim Weibchen spitzer), glatter, schuppenloser Haut und zurückgebildeter Schwimmblase, der etwa 12 bis 16 cm lang wird. Ihre Bauchflossen sind brustständig.

Koppe
Systematik
Klasse Strahlenflosser (Actinopterygii)
Ordnung Groppenartige (Cottiformes)
Familie Groppenartige (Cottiformes)
Nomenklatur
Wissenschaftlicher Name Cottus gobio
Synonyme
Prioritär Nein
Natura 2000
FFH Code 1163
Schutzstatus FFH-Richtlinie Anhang II, nach der Roten Liste Österreich: potentiell gefährdet
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