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Grünes Gabelzahnmoos

Lebensräume

auf Stämmen und Ästen alter Laubbäume (meist Rotbuche) in niederschlagsreichen Langen von 400 bis1.200m, v.a. in Schluchtwäldern;

Gefährdungsursachen

Verdrängung der Buche durch Fichtenforste; Luftverschmutzung;

Schutzstrategien

naturschonende Waldbewirtschaftungsformen wie einzelstammweise Nutzung, um ein Mosaik unterschiedlich alter Laubbäume zu entwickeln; Errichtung von Naturwaldreservaten in mittleren Lagen;

Weitere Informationen

Das Grünes Gabelzahnmoos ist ein akrokarpes Laubmoos, das in polsterförmigen Rasen wächst. Die Stämmchen sind meist 2 cm, selten bis 4 cm lang und besitzen einen rostroten Rhizoidfilz. Die ganzrandigen Blätter sind 4-6 mm lang und 0,5-0,75 mm breit, mit kräftiger Rippe und meist dunkelgrün gefärbt. Im feuchtem Zustand sind die Blätter gerade bis schwach einseitswendig, trocken gekräuselt. Sie laufen in eine lange, oft ungezähnte und leicht abbrechende Spitze aus. Die Einzelstämmchen von Dicranum viride werden mehrere Jahre alt. Die Art zeichnet sich durch eine geringe sexuelle Reproduktion, aber ausgeprägte vegetative Vermehrung aus.

In der Steiermark ist es nur mehr in den Nördlichen Kalkalpen vorzufinden.

Systematik
Klasse Bryopsida
Ordnung Dicranales
Familie Dicranacea
Nomenklatur
Wissenschaftlicher Name Dicranum viride
Synonyme
Prioritär Nein
Natura 2000
FFH Code 1381
Schutzstatus FFH-Richtlinie Anhang II, nach der Roten Liste Österreich: gefährdet
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